Blutabnahme

In der ersten Zeit nach der Geburt werden die Ärzte das Blut abnehmen. Dabei wird das Blut aus der Fontanelle entnommen. Dieses sieht zwar nicht schön aus, ist aber sicherlich besser als die Armvene.

Nach kurzer Zeit wird das Kapilarblut aus der  Ferse oder  Finger genügen.

Wenn Sie es sich zutrauen, wird Ihnen der Arzt zeigen, wie Sie selber Blut abnehmen können. Dieses Blut kann als medizinisches Untersuchungsgut per Post verschickt werden.

Es gibt zur Zeit 2 Methoden der Blutuntersuchung. Beide haben Vorteile und auch Nachteile, beide sind ausreichend genau und beide sind praktikabel. In beiden Fällen sollten die Hände gewaschen und gut abgetrocknet werden. Mit der Lancette  oder Stechhilfe seitlich der Fingerkuppe einstechen.

Das Blut mit der Microvivette auffangen und mit den beiden Kappen verschließen. Benötigt werden 2 ml Blut. Fehler bei der Blutentnahme (nasse Hände, zu viel Wundwasser) spielen kaum eine Rolle, weil das Blut zentrifugiert wird und nur das Serum untersucht wird. Ein Nachteil ist, dass  die Röhrchen ab und zu auf den Transport zerstört werden, zusätzlich kann das Blut in einigen Fällen gerinnen.

Bei der Blutuntersuchung mit der Filterkarte muss der markierte Kreis mit Blut vollgetropft werden. Der Kreis besteht aus Filterpapier, daraus wird ein kleines Plättchen herausgestanzt und analysiert. Ist hier Wasser (nasse Hände, Wundwasser) hinzugeraten ist der untersuchte Wert möglicherweise nicht genau genug.

Wichtig für beide Verfahren

Auf Microvivette und Filterkarte Name der Patienten notieren. Eitikett oder Edding.

Nutzen Sie das Verfahren mit dem das Stoffwechselzentrum arbeitet.

 

Fontanelle  Spalte in der Schädelplatte

Microvivette  Standartproberöhrchen zur Blutentnahme

Kapilarblut   Blut aus kleinen Adern